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Der Eichstätter Diözesangeschichtsverein informiert:


Die Sankt Leonhard-Bruderschaft Irlahüll im Wandel der Zeit

 

Öffentlicher Vortrag am 18.03.2026:

Margarete Herde: Die Sankt Leonhard-Bruderschaft Irlahüll im Wandel der Zeit

 

Im Bistum Eichstätt gibt es eine Reihe von sog. Bruderschaften, die bis heute sehr aktiv sind. Es handelt sich dabei um von der Kirche anerkannte Vereinigungen, die sich religiösen oder karitativen Aufgaben freiwillig so widmen, wie sie es in ihren jeweiligen Satzungen festgelegt haben.

Eine dieser Gemeinschaften ist die traditionsreiche und nach dem „Viehpatron“ benannte Sankt Leonhard-Bruderschaft in Irlahüll. Ihr Wirken in Geschichte und Gegenwart steht im Mittelpunkt des Referats, das auch Einblicke in Brauchtum und Volksfrömmigkeit bieten wird.

Einladung

 


Neuerscheinung aus der Reihe "Beiträge zur Geschichte der Diözese Eichstätt"

 

 

Die Jahre von 1484 bis 1494 sind für das kirchliche wie für das kulturelle Leben in der Bischofsstadt Eichstätt von besonderer Bedeutung. Sie markieren das Jahrzehnt, in dem die Druckkunst in Eichstätt Eingang fand, die erst kurz zuvor erfunden worden war. Dass das fränkische Bistum einen durchaus respektablen Beitrag zur Geschichte der Medienrevolution leisten konnte, ist in erster Linie das Verdienst des Eichstätter Bischofs Wilhelm von Reichenau (reg. 1464-1496) und seines Domkapitels. Ihre Bemühungen um eine nachhaltige Reform des kirchlichen Lebens bewegten sie zur Gründung einer eigenen Offizin, welche gerade im liturgischen Buchdruck einen Schwerpunkt setzte.

Die hier vorgelegte Untersuchung möchte die Leistungen des Eichstätter liturgischen Buchdrucks unter Fürstbischof Wilhelm von Reichenau und seiner Nachfolger würdigen und sie in die Frühgeschichte des Buchdrucks einordnen.


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