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Der Eichstätter Diözesangeschichtsverein informiert:


Vortrag: Ludwig Bruggaier und ein halbes Jahrhundert Diözesangeschichte

 

Öffentlicher Vortrag am 25.02.2026 von Prof. Dr. Erich Naab:

Ludwig Bruggaier (1882-1970) und ein halbes Jahrhundert Diözesangeschichte

 

Ludwig Bruggaier wurde bald nach seiner Priesterweihe 1905 Bischofssekretär und gehörte bis zu seinem Lebensende zum inner circle der Diözese: Professor, Domkapitular, Domdekan, Dompropst, Bischofskandidat, Generalvikar, Apostolischer Protonotar. Als Einziger der Eichstätter Professoren hatte er die Ergebenheitsadresse an Hitler von 1933 nicht unterschrieben.
Bruggaier gestaltete unter den Bischöfen Mergel, Preysing, Rackl, Schröffer und noch Brems die Geschicke der Diözese mit. Sie spiegeln sich in seinem Leben.

Einladung

 


Neuerscheinung aus der Reihe "Beiträge zur Geschichte der Diözese Eichstätt"

 

 

Die Jahre von 1484 bis 1494 sind für das kirchliche wie für das kulturelle Leben in der Bischofsstadt Eichstätt von besonderer Bedeutung. Sie markieren das Jahrzehnt, in dem die Druckkunst in Eichstätt Eingang fand, die erst kurz zuvor erfunden worden war. Dass das fränkische Bistum einen durchaus respektablen Beitrag zur Geschichte der Medienrevolution leisten konnte, ist in erster Linie das Verdienst des Eichstätter Bischofs Wilhelm von Reichenau (reg. 1464-1496) und seines Domkapitels. Ihre Bemühungen um eine nachhaltige Reform des kirchlichen Lebens bewegten sie zur Gründung einer eigenen Offizin, welche gerade im liturgischen Buchdruck einen Schwerpunkt setzte.

Die hier vorgelegte Untersuchung möchte die Leistungen des Eichstätter liturgischen Buchdrucks unter Fürstbischof Wilhelm von Reichenau und seiner Nachfolger würdigen und sie in die Frühgeschichte des Buchdrucks einordnen.


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