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Der Eichstätter Diözesangeschichtsverein informiert:


Eine Augenweide - Führung durch die Sonderausstellung

Eine Augenweide – vom stillen Dasein der Dinge

In der diesjährigen Sonderausstellung des Domschatz- und Diözesanmuseums Eichstätt werden Fotografien der Berliner Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold zusammen mit Kunstwerken der Sammlungen des Diözesanmuseums und des Bischöflichen Seminars sowie aus Privatbesitz präsentiert. Zeitgenössische Interpretationen von Küchen- und Jagdstilleben begegnen historische Darstellungen von Landschaften, Tieren und Pflanzen aus der christlichen und profanen Welt. Die Vielfalt und das Zusammenspiel aus Fotografien, Gemälden, Kunsthandwerk und zoologischen Präparaten lädt dazu ein genauer hinzusehen, neu zu entdecken und tiefere Bedeutungen zu ergründen.

Die Veranstaltung wird exklusiv für die Mitglieder des Eichstätter Diözesangeschichtsvereins durchgeführt. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr an der Museumskasse im 3. OG.

Einladung


Neuerscheinung aus der Reihe "Beiträge zur Geschichte der Diözese Eichstätt"

 

 

Die Jahre von 1484 bis 1494 sind für das kirchliche wie für das kulturelle Leben in der Bischofsstadt Eichstätt von besonderer Bedeutung. Sie markieren das Jahrzehnt, in dem die Druckkunst in Eichstätt Eingang fand, die erst kurz zuvor erfunden worden war. Dass das fränkische Bistum einen durchaus respektablen Beitrag zur Geschichte der Medienrevolution leisten konnte, ist in erster Linie das Verdienst des Eichstätter Bischofs Wilhelm von Reichenau (reg. 1464-1496) und seines Domkapitels. Ihre Bemühungen um eine nachhaltige Reform des kirchlichen Lebens bewegten sie zur Gründung einer eigenen Offizin, welche gerade im liturgischen Buchdruck einen Schwerpunkt setzte.

Die hier vorgelegte Untersuchung möchte die Leistungen des Eichstätter liturgischen Buchdrucks unter Fürstbischof Wilhelm von Reichenau und seiner Nachfolger würdigen und sie in die Frühgeschichte des Buchdrucks einordnen.


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